Ausstellung Johannes Geccelli – Zwei Wege
Im Verlaufe eines Podiumsgespräches wurde Johannes Geccelli u.a. gefragt, ob er den selbständigen Betrachter seiner Bilder mit einbeziehe, worauf er antwortete: "Ich denke nicht daran. Wenn ich zu mischen anfange auf einer kleinen Karte oder wenn ich eine kleine Skizze male, dann bin ich selbst angesprochen von dem, was ich da hingesetzt habe. Es kommt irgendetwas Nichtsprachliches auf mich zu, etwas, das selbst eine Autonomie hat, das selbst wie eine Person ist. Das Bild bekommt ein Gesicht. Ich habe das vorher nicht im Griff. Ich habe die Farbe gemischt, doch dieses lang ausgemischte Repertoire sagt noch gar nichts. Ich stelle mir da etwas vor und fange an, etwas Bildhaftes zu machen. Es fängt an, auf mich zu wirken. Wenn das Bild fertig ist, oder wenn ich meine, dass es fertig ist, dann antwortet es mir. Es ist nicht im Hinblick auf den Betrachter gemalt."
Unsere dritte Ausstellung des Künstlers umfasst Bilder der letzten Jahre. Auch das Neue Museum in Nürnberg zeigt zeitgleich Werke, die sich dort im Besitz der Sammlung befinden. Annette Oechsner wird diese Ausstellung betreuen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Ausstellungseröffnung
parallel zur Eröffnung der Oechsner Galerie
am Sonntag, den 12. Oktober 2008 zwischen 10:30 und 13:00 Uhr
Ausstellungsdauer vom 12. Oktober 2008 bis 21. Februar 2009
Ferienhalber geschlossen vom 11.8.2008 - 23.8.2008
Geöffnet: Mittwoch - Freitag von 14.00 bis 20.00 Uhr
Samstag von 14.00 bis 18.00 Uhr
Vermittlung, 2004
150 x 200 cm
Acryl auf Leinwand